EOS-Konzept

Was ist das EOS-Konzept?

Die psychologische Grundlage von EOS (EntwicklungsOrientiertes Selbstmanagement) leitet sich aus der PSI-Theorie (Theorie der Persönlichkeits-System-Interaktion) ab. Die PSI-Theorie integriert die großen Theorien der Psychologie (u. a. von Jung, Skinner, Hull, Pavlov, Maslow, Rogers) in ein interaktives System. Sie liefert u. a. Antworten auf die Fragen:

  • Wovon hängt es ab, ob ein Mensch sich mit seinen Zielen und Aufgaben identifizieren kann?
  • Woran liegt es, dass jemand seine Ziele effektiv umsetzt, kreativ ist oder dass jemand gut mit anderen Menschen umgehen kann?

Das Selbstmanagementverfahren EOS ist das Ergebnis von mehr als 20 Jahren experimenteller und praxisbezogener Persönlichkeits- und Motivationsforschung. Mit Hilfe objektiver Messverfahren und neuer, z. B. bildgebender Verfahren zur Darstellung der Hirnaktivität, konnten die einzelnen handlungssteuernden Funktionen der Persönlichkeit erstmals wissenschaftlich exakt identifiziert werden.

Neue Forschungsmethoden ermöglichen es, dem Gehirn „bei der Arbeit“ zuzusehen:

  • Wie sich Menschen an neue Situationen anpassen,
  • wie sie Entscheidungen treffen,
  • wie sie auf unterschiedlichen Wegen Lösungen finden,
  • wie sie Fehler und Rückschläge verarbeiten.

Die EOS-Potenzialanalyse wurde in der Entwicklung mit diesen bildgebenden Verfahren validiert.

Im schulischen Bereich wurde erforscht, dass sich Hoch- und Minderleister vor allem in ihren Selbststeuerungsfähigkeiten unterscheiden. Das konkrete Setzen von Zielen und die Bereitschaft zu planen sind z. B. bei Hochleistern deutlich stärker ausgeprägt, ebenso die Konzentrationsfähigkeit, das Lernen aus Fehlern und die Bereitschaft, sich anzustrengen. Die Intelligenz entscheidet also weniger über den persönlichen Schulerfolg als das Maß an Selbststeuerungskompetenz!